Zander/Fiebig
SoundCycle (2011)

Noch raumgreifender ist SoundCycle (ACC 1003, CD-R), eine Fahrradtour durch Augsburg, für die ZANDER/FIEBIG öffentliche 'Raumpunkte' anfuhren, u. a. den Ernst-Reuter- und den Holbeinplatz und das Textilmuseum, um das je spezifische Phonotop zu erfassen und improvisatorisch anzureichern mit No-input-Mischpult, Effektgeräten, dem Gekratze eines mikrophonierten Cellobogens und - im rauschenden und bepfiffenen Japangarten - einem Glockenspiel. Dazu wurden Samples von anderen Augsburger Schauplätzen eingemischt und ins Rathaus getragen, während im Museum Spatzen Mehr Musik! tschilpen. Diese Reflexionen des Lebensumfeldes waren ein Beitrag zu Sounding D, einem Projekt, das Robin Minard, in Weimar Professor für elektroakustische Komposition und Klanggestaltung, konzipierte. Dabei wurden im letzten Jahr 15 Städte von Dreeeesd-n bis A-ggsb-rrrrg, Passsauuu und Eiiiis-n-ch im Zug bereist, um ihre Bewohner mit Soundwalks, Konzerten und Aktionen vor Ort für... Spatzen z. B. zu interessieren.
-Rigobert Dittmann, Bad Alchemy Nr. 71




Zander/Fiebig
Raumpunkte (2011)

"The live recording here was made at the Centre for Contemporary Art in Augsburg, which is apparently quite a resonant hall, in which the sound gets very spacious. Several of these loop machines were set around the space and along they plays electronics, samples, prepared electric guitar and kalimba. The complete concert is on this CDR along with eleven 'small scale tests' at home. In these eleven, shorter pieces, things sound, relatively, at close range, and more or less a bit more loop based than on the actual recording. Then things sound truly spacious and far away, almost like an ambient recording of wind chimes recorded on the porch at night. I think just that would have been nice enough, but the process of the first eleven is also interesting to hear. Nice ambience, fine improvisations."
-Frans de Waard, Vital Weekly)




Gerald Fiebig/Bruno Kliegl/EMERGE
Hörbar in Farbe (2011)

Hörbar in Farbe Die CD mit allen akustischen Beiträgen zur medienübergreifenden Ausstellung "Hörbar in Farbe" enthält drei Tracks von Gerald Fiebig. Mit Synthesizer und Kaosspad werden darin Gemälde von Tine Klink und weiteren Malerinnen in spannungsreiche Klang-Trips zwischen mikrotonalen Schwebungen und erfrischendem Noise übersetzt. Ferner finden sich Glasharmonika-Improvisationen von Bruno Kliegl und eine elektroakustische Komposition aus Malgeräuschen von EMERGE.




Sustained Development
Sustained Development (2010)

Sustained Development Ein Album mit fünf "Drone"-Tracks: lange, übereinandergeschichtete Töne und ausladende Klangflächen, die zunächst so statisch wirken wie eine Klangskulptur - bis sich allmählich die mikrotonalen Geschehnisse unter der Oberfläche erschließen. Daher auch der Projektname für diese Solo-Arbeiten von Gerald Fiebig: "sustained tones" sind lang ausgehaltene Töne, aber "sustained development" heißt auch "nachhaltige Entwicklung". In den Liner Notes (auf Englisch) findet sich noch einiges zu den Künstlern und Konzepten, die Anregungen für die einzelnen Stücke lieferten.

[...] was für ein erlebnis der besonderen art es war [...], in deine spannenden & aufregenden drones einzutauchen, in denen ja mehr los ist als man anfangs denkt. während ich hörte, besuchten mich kurz la monte & meine alten freunde, die dagar brothers; bei vollem volumen hatte ich fast angst um meine über 40 jahre alten lautsprecherboxen & den schluss bildeten cut ups, die mir gut gefielen.
-Hartmut Geerken

Von deinen Stücken geht eine starke Faszination aus; ich finde auch, dass dein intellektueller Zugang heute, wo vieles Elektoakustisches gemacht wird "weil es sich halt anbietet" (Student der Hochschule der Künste Hamburg) sehr anregend ist (man muß dann nicht immer ganz einverstanden sein).
-Albert Mayr




Gerhard Zander/Gerald Fiebig
Modul 3 (2010)

Gerhard Zander/Gerald Fiebig: Modul 3 Der erste Tonträger von Gerhard Zander/Gerald Fiebig auf dem Augsburger Label Attenuation Circuit erscheint parallel in einer limitierten Erstauflage von 50 handbemalten Taschen mit ausführlichen Liner Notes sowie einer unlimitierten Edition. Es enthält den kompletten Mitschnitt eines einstündigen Konzerts in der t-u-b-e Galerie für radiophone Kunst in München am 12. November 2009, bei dem No-input-Mischpulte, präparierte Gitarre, Effekte und Sampler zum Einsatz kamen. Ein sehr dichtes, phasenweise fast sphärisches Album mit einer beinahe meditativ zu nennenden Grundstimmung.




Gerhard Zander/Gerald Fiebig
Modul 2 (2010)

Gerhard Zander/Gerald Fiebig: Modul 2 Das erste reguläre Album des Duos Gerhard Zander/Gerald Fiebig erscheint auf dem Schweizer Label brainhall als Netrelease zum kostenlosen Download. Das Album dokumentiert die Arbeit von Gerhard Zander/Gerald Fiebig von 2007 bis 2009. Neben improvisierten Stücken - teilweise noch nie öffentlich zu hörende Probenmitschnitte - umfasst es auch zwei Studiotracks. Als Klangerzeuger dienen selbstgebaute Instrumente, mikrofonierte Objekte, elektromagnetische Induktion und No-input-Mischpulte.




KLNG Kollektiv
KLNG Kollektiv (2008)

KLNG Kollektiv Electronica von Ambient bis Mid-Tempo-Beats mischen sich mit Singer/Songwriter-Stücken zwischen warmen und rauen Sounds. Das KLNG Kollektiv sind: Gerhard Zander, Jürgen Jäcklin, Mathias Huber und Gerald Fiebig. Album 1 besteht aus den kurzen KLNG-Tracks von Gerhard Zander, Album 2 wurde auf deren Basis in einer einzigen Kollektiv-Session im Juli 2006 live improvisiert eingespielt. Die Doppel-CD kommt in einem von Bernd Spring wunderbar gestalteten Digipak und ist auf 40 Exemplare limitiert. Unglaublich aber wahr: Jedes Exemplar ist ein Unikat. Die Reihenfolge der Stücke ist auf jedem Exemplar unterschiedlich. Bei Kauf der Doppel-CD gibt es den Download-Link für ein komplettes Bonus-Album gratis dazu. Stilvoller kann man das Zeitalter des Tonträgers kaum auskl(i)ngen lassen ... Erhältlich für 7,- Euro zzgl. Porto per E-Mail-Bestellung an geraldfiebig <ät> aol dot com


Gerhard Zander/Gerald Fiebig feat. Patanjali
Abtastung (2008)
Der Orange Raum live 10.10.2008

Gerhard Zander/Gerald Fiebig feat. Patanjali: Abtastung Diese Klangperformance von Gerhard Zander und Gerald Fiebig zusammen mit der Vokalistin Patanjali wurde speziell für die Ausstellung "Lass dich überwachen" in der temporären Galerie Der Orange Raum konzipiert: Abtastung und Speicherung von Profilen, Abtastung und Manipulation von Signalen, Scanner-Abtastung: Diese Konzepte von Überwachung werden hier hörbar gemacht. Ein mit Tonabnehmer versehener Geigenbogen streicht über Wände, Boden und Gegenstände des Raumes, "bringt sie zum Sprechen" und zeichnet ihre Klänge in Schleifen auf. Ein Induktionsmikrofon macht die elektromagnetischen Felder im Raum – etwas, das eigentlich unhörbar bleiben sollte – plötzlich abhörbar. Selbst den vertrauten Klängen einer Gitarre ist so wenig zu trauen wie einer abgefangenen und manipulierten E-Mail: Echtzeit-Abtastung des aus der Gitarre kommenden Signals erlaubt die Verfremdung des Klangs, bevor er beim Hörer ankommt. Nur verschlüsselte Stimmen können subversive Botschaten transportieren ... Der Livemitschnitt kann für 4,- Euro per E-Mail bestellt werden: geraldfiebig <ät> aol dot com. Zusammen mit einem Interview mit Gerhard Zander/Gerald Fiebig kann man ihn auch auf der Seite von brainhall art production hören.


Gerald Fiebig
Public Transport. Musique anecdotique in memoriam Luc Ferrari (2008)

Gerald Fiebig: Public TransportGerald Fiebigs erste Soloveröffentlichung „Public Transport. Musique anecdotique in memoriam Luc Ferrari“ auf dem Label fieldmuzick ist eine Hommage an den im September 2005 verstorbenen französischen Komponisten Luc Ferrari - ein Grenzgänger zwischen Musique concrète, Instrumentalmusik und Hörspiel und einer der wichtigsten Pioniere des Fieldrecording als Kunstform. Das Stück greift Ferraris Konzept der "Musique anecdotique" auf: Alltagsgeräusche, die in einem bestimmten Zeitraum aufgenommen wurden, werden auf ihr musikalisches Potenzial hin untersucht - und zwar nur mit den Mitteln, die Ferrari für seine bahnbrechenden Arbeiten der 60er-Jahre auch zur Verfügung standen: Loop, Überblendung, Schnitt und Montage. Die Verbindung zwischen den einzelnen Teilen des Stücks bilden Gitarrenimprovisationen von Mathias Huber, die von Gerald Fiebig bearbeitet wurden.


"lots of different sounds ... make quite a nice and varied piece of music."
-Frans de Waard in Vital Weekly

Presque rien an allen Ecken und Kanten und das ist auch gut so, Baby!
Liebevoll und mit dem Gespür für absurd bis bizarr gestrickte Situationskomiken, geht der bayerische Audioschnippsler ans Werk. Die Kunst, die Niederkunft des Alltäglichen so zu arrangieren wie Gott es nicht gewollt hat, wird hier leichtfüßig und mit einem immer währenden Schmunzeln vorgeführt.
-Mirko Uhlig auf unruhr.de


Noch lieferbar:

die grenzlandreiter
The Medium is the Massacre (2001)

die grenzlandreiter: The Medium is the Massacre (gm008)Digitalwecker, Fernseher, Radios, Gespräche im Bus, Echos in Unterführungen und Werkstätten: der akustische Abfall des Mediums "Alltag" dient dem Projekt die grenzlandreiter als Ausgangsmaterial für seine Geräuschcollagen. Der nervenzersetzenden Präsenz dieses Mediums setzen die grenzlandreiter einen Umgang mit den Geräuschen entgegen, der sie gegen sich selbst wendet, der in ihnen (musikalische) Strukturen zu entdecken und ihnen Bedeutungen zu verleihen versucht, ohne diese allzu ausdrücklich fixieren zu wollen: wo Stimmen zu hören sind, verschwinden sie stets. Neben dem Arrangieren von Originaltönen aus dem Alltag gehört auch das improvisierende Spiel mit Klangerzeugern zu ihren Strategien - seien es Badezimmer, menschliche Lungen oder Musikinstrumente. Zwischen Musique concrète und ruhigen bis bedrohlichen Ambient-Mantras suchen die grenzlandreiter den Weg vom Geräusch zum Signal - um am Ende wieder im Rauschen zu verschwinden. Diese CD erscheint als gemeinsames Release mit Mandarangan Recordings aus Chicago, die das Album in den USA vertreiben.

Bestellen via E-Mail: geraldfiebig <ät> aol dot com

Weitere Veröffentlichungen mit den Lo-Fi-Pop-Projekten Jesus Jackson und die grenzlandreiter und Androgynous Zone sowie ein weiteres Album mit Pille Weibel finden sich unter www.gebrauchtemusik.de > Label.