KLNG Kollektiv
KLNG Kollektiv

KLNG Kollektiv Electronica von Ambient bis Mid-Tempo-Beats mischen sich mit Singer/Songwriter-Stücken zwischen warmen und rauen Sounds. Das KLNG Kollektiv sind: Gerhard Zander, Jürgen Jäcklin, Mathias Huber und Gerald Fiebig. Album 1 besteht aus den kurzen KLNG-Tracks von Gerhard Zander, Album 2 wurde auf deren Basis in einer einzigen Kollektiv-Session im Juli 2006 live improvisiert eingespielt. Die Doppel-CD kommt in einem von Bernd Spring wunderbar gestalteten Digipak und ist auf 40 Exemplare limitiert. Unglaublich aber wahr: Jedes Exemplar ist ein Unikat. Die Reihenfolge der Stücke ist auf jedem Exemplar unterschiedlich. Bei Kauf der Doppel-CD gibt es den Download-Link für ein komplettes Bonus-Album gratis dazu. Stilvoller kann man das Zeitalter des Tonträgers kaum auskl(i)ngen lassen ... Erhältlich für 7,- Euro zzgl. Porto per E-Mail-Bestellung an geraldfiebig <ät> aol dot com


Gerhard Zander/Gerald Fiebig feat. Patanjali
Abtastung
Der Orange Raum live 10.10.2008

Gerhard Zander/Gerald Fiebig feat. Patanjali: Abtastung Diese Klangperformance von Gerhard Zander und Gerald Fiebig zusammen mit der Vokalistin Patanjali wurde speziell für die Ausstellung "Lass dich überwachen" in der temporären Galerie Der Orange Raum konzipiert: Abtastung und Speicherung von Profilen, Abtastung und Manipulation von Signalen, Scanner-Abtastung: Diese Konzepte von Überwachung werden hier hörbar gemacht. Ein mit Tonabnehmer versehener Geigenbogen streicht über Wände, Boden und Gegenstände des Raumes, "bringt sie zum Sprechen" und zeichnet ihre Klänge in Schleifen auf. Ein Induktionsmikrofon macht die elektromagnetischen Felder im Raum – etwas, das eigentlich unhörbar bleiben sollte – plötzlich abhörbar. Selbst den vertrauten Klängen einer Gitarre ist so wenig zu trauen wie einer abgefangenen und manipulierten E-Mail: Echtzeit-Abtastung des aus der Gitarre kommenden Signals erlaubt die Verfremdung des Klangs, bevor er beim Hörer ankommt. Nur verschlüsselte Stimmen können subversive Botschaten transportieren ... Der Livemitschnitt kann für 4,- Euro per E-Mail bestellt werden: geraldfiebig <ät> aol dot com. Zusammen mit einem Interview mit Gerhard Zander/Gerald Fiebig kann man ihn auch auf der Seite von brainhall art production hören.


Gerald Fiebig
Public Transport. Musique anecdotique in memoriam Luc Ferrari

Gerald Fiebig: Public TransportGerald Fiebigs erste Soloveröffentlichung „Public Transport. Musique anecdotique in memoriam Luc Ferrari“ auf dem Label fieldmuzick ist eine Hommage an den im September 2005 verstorbenen französischen Komponisten Luc Ferrari - ein Grenzgänger zwischen Musique concrète, Instrumentalmusik und Hörspiel und einer der wichtigsten Pioniere des Fieldrecording als Kunstform. Das Stück greift Ferraris Konzept der "Musique anecdotique" auf: Alltagsgeräusche, die in einem bestimmten Zeitraum aufgenommen wurden, werden auf ihr musikalisches Potenzial hin untersucht - und zwar nur mit den Mitteln, die Ferrari für seine bahnbrechenden Arbeiten der 60er-Jahre auch zur Verfügung standen: Loop, Überblendung, Schnitt und Montage. Die Verbindung zwischen den einzelnen Teilen des Stücks bilden Gitarrenimprovisationen von Mathias Huber, die von Gerald Fiebig bearbeitet wurden.


"lots of different sounds ... make quite a nice and varied piece of music."
-Frans de Waard in Vital Weekly

Presque rien an allen Ecken und Kanten und das ist auch gut so, Baby!
Liebevoll und mit dem Gespür für absurd bis bizarr gestrickte Situationskomiken, geht der bayerische Audioschnippsler ans Werk. Die Kunst, die Niederkunft des Alltäglichen so zu arrangieren wie Gott es nicht gewollt hat, wird hier leichtfüßig und mit einem immer währenden Schmunzeln vorgeführt.
-Mirko Uhlig auf unruhr.de


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die grenzlandreiter
The Medium is the Massacre

die grenzlandreiter: The Medium is the Massacre (gm008)Digitalwecker, Fernseher, Radios, Gespräche im Bus, Echos in Unterführungen und Werkstätten: der akustische Abfall des Mediums "Alltag" dient dem Projekt die grenzlandreiter als Ausgangsmaterial für seine Geräuschcollagen. Der nervenzersetzenden Präsenz dieses Mediums setzen die grenzlandreiter einen Umgang mit den Geräuschen entgegen, der sie gegen sich selbst wendet, der in ihnen (musikalische) Strukturen zu entdecken und ihnen Bedeutungen zu verleihen versucht, ohne diese allzu ausdrücklich fixieren zu wollen: wo Stimmen zu hören sind, verschwinden sie stets. Neben dem Arrangieren von Originaltönen aus dem Alltag gehört auch das improvisierende Spiel mit Klangerzeugern zu ihren Strategien - seien es Badezimmer, menschliche Lungen oder Musikinstrumente. Zwischen Musique concrète und ruhigen bis bedrohlichen Ambient-Mantras suchen die grenzlandreiter den Weg vom Geräusch zum Signal - um am Ende wieder im Rauschen zu verschwinden. Diese CD erscheint als gemeinsames Release mit Mandarangan Recordings aus Chicago, die das Album in den USA vertreiben.

Bestellen via E-Mail: geraldfiebig <ät> aol dot com

Weitere Veröffentlichungen mit den Lo-Fi-Pop-Projekten Jesus Jackson und die grenzlandreiter und Androgynous Zone sowie ein weiteres Album mit Pille Weibel finden sich unter www.gebrauchtemusik.de > Label.