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blauer salon

in den läden, wo wir früher spielten,
werden jetzt pornofilme gezeigt.
wir denken daran, wie wir uns fühlten,
statt dass man denen die meinung geigt.

„das ist die letzte nacht, bevor wir schließen.“
als sei das eine rechtfertigung.
wir möchten gern auf den veranstalter schießen
& fühln uns wie auf unsrer beerdigung.

projektionen aufgeblasener titten
machen schlechte musik nicht geil:
ein schlechter burger wird nicht besser

durch eine pappschachtel voller fritten.
welches publikum sucht denn sein heil
in solchen läden? gib mir das messer.

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