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Gerald Fiebig, geb. 1973, wohnt in Augsburg. Seine Arbeitsschwerpunkte als Audiokünstler sind Fieldrecording, elektroakustische Improvisation sowie Performance- und Installationskonzepte für spezifische Aufführungsorte.

Seit 1992 bildet er zusammen mit Mathias Huber die Experimentalmusikgruppe „die grenzlandreiter“, seit 1998 mit Mathias Huber und Jürgen Jäcklin das LoFi-Pop-Projekt "Jesus Jackson und die grenzlandreiter".

Seit 2003 Auftritte in wechselnden Konstellationen, seit 2006 Duo für elektroakustische Improvisation mit Gerhard Zander.

2004 gewann er (neben Gerhard Zander) den Kompositionswettbewerb des Sound-Art-Net-Work. "Kennzeichnung von Zusatzstoffen", eine gemeinsame Arbeit mit Gerhard Zander, wurde 2007 für den Preis des Institut de Musique Electroacoustique de Bourges nominiert.

Seit 2006 werden seine Arbeiten auf Festivals wie „Synthèses“ (Bourges/Frankreich), „LAB30“ (Augsburg), dem „Erlanger Hörkunstfestival“, „Zeppelin“ (Barcelona/Spanien), „Puente Sonoro“ (Manizales/Kolumbien) und "Experimentelle Musik" (München) aufgeführt.
2006 realisierten „die grenzlandreiter“ die Klangperformance „Akustisches Denkmal für Walter Klingenbeck“ im Rahmen der Reihe „Ortstermine – Kunst im öffentlichen Raum“ in München.

Arbeiten von Gerald Fiebig wurden im Bayerischen Rundfunk sowie in der Sendereihe Klangkunst von Deutschlandradio Kultur gesendet. Für das Hörspiel "Letzte Bilder" von Christoph Schwarz, der dafür beim Leipziger Hörspielsommer 2008 als Bester Autor ausgezeichnet wurde, erarbeitete Gerald Fiebig das Sound-Design.

Neben einigen auf dem eigenen Label www.gebrauchtemusik.de veröffentlichten Alben mit dem Pop-Projekt „Jesus Jackson und die grenzlandreiter“ erschienen die CDs „The Medium is the Massacre“ (die grenzlandreiter, 2001) und „Dissecting-table“ (Gerald Fiebig/Pille Weibel, 2003) auf Mandarangan Recordings/Chicago.
Im Juni 2008 erschien Gerald Fiebigs erste Soloveröffentlichung „Public Transport. Musique anecdotique in memoriam Luc Ferrari“ auf dem Label fieldmuzick.